Der kleinste Weinbau- und Selbstkelterbetrieb in der Bündner Herrschaft

 

Mein erstes Barrique ist gefüllt!

Gepostet von Gion Willi am Montag, November 26, 2012

Ja, ein spezieller Moment für mich. Fast ehrfürchtig schliesse ich den Schlauch an den Tank, die Pumpe und den zweiten Schlauch an, welcher von dem „Gärkeller“ in den „Lagerkeller“ führt. Ich bin aufgeregt, will nichts verschütten, will dass es gut kommt.

Der Stopfen gezogen, die Nase in das Spundloch gesteckt, ein wohliger Eichengeschmack kommt meinen Nasenflügeln entgegen, mmmmm…
Die Pumpe surrt, mein erster, eigener Wein fliesst in das Barrique, ich habe Freude.



Mit einer kleinen Taschenlampe zünde ich in das Spundloch, ist schon bald voll, nein noch ein wenig, aber jetzt, nein, doch!!! Und schon rinnt ein „Gutsch“ über die äussere Tubenseite. Na was solls.
Die restliche Weinmenge reicht nicht aus um ein weiteres Barrique zu füllen, nun werden Glasballone gefüllt, welche natürlich auch in den Lagerkeller kommen. Mit einem Teil dieses Weines werde ich das Barrique nachfüllen, nach einiger Zeit dann die Weine zusammenführen. Mit dem „Litermass“ wird das Fass bis zum Rand gefüllt, denn es soll kein Sauerstoff durch das Spundloch in das Fass gelangen, nun wird das Fass mit einem Kunststoffstopfen und einem Getränkeschützer verschlossen.

So, du Jungwein, lass dir Zeit, reife, folge meinen Gedanken, und du wirst zur Freude werden!



Mein erstes Barrique ist gefüllt!

Gepostet von Gion Willi am Montag, November 26, 2012

Ja, ein spezieller Moment für mich. Fast ehrfürchtig schliesse ich den Schlauch an den Tank, die Pumpe und den zweiten Schlauch an, welcher von dem „Gärkeller“ in den „Lagerkeller“ führt. Ich bin aufgeregt, will nichts verschütten, will dass es gut kommt.

Der Stopfen gezogen, die Nase in das Spundloch gesteckt, ein wohliger Eichengeschmack kommt meinen Nasenflügeln entgegen, mmmmm…
Die Pumpe surrt, mein erster, eigener Wein fliesst in das Barrique, ich habe Freude.



Mit einer kleinen Taschenlampe zünde ich in das Spundloch, ist schon bald voll, nein noch ein wenig, aber jetzt, nein, doch!!! Und schon rinnt ein „Gutsch“ über die äussere Tubenseite. Na was solls.
Die restliche Weinmenge reicht nicht aus um ein weiteres Barrique zu füllen, nun werden Glasballone gefüllt, welche natürlich auch in den Lagerkeller kommen. Mit einem Teil dieses Weines werde ich das Barrique nachfüllen, nach einiger Zeit dann die Weine zusammenführen. Mit dem „Litermass“ wird das Fass bis zum Rand gefüllt, denn es soll kein Sauerstoff durch das Spundloch in das Fass gelangen, nun wird das Fass mit einem Kunststoffstopfen und einem Getränkeschützer verschlossen.

So, du Jungwein, lass dir Zeit, reife, folge meinen Gedanken, und du wirst zur Freude werden!