Der kleinste Weinbau- und Selbstkelterbetrieb in der Bündner Herrschaft

 

Schneiden

Gepostet von Gion Willi am Samstag, März 30, 2013

Die einen machen es früh, die andern später, das „Rebaschniida“

Manchmal habe ich das Gefühl, die Arbeiten in den Weinbergen gleichen einem Wettbewerb. Wer wird die Ausscheidung beim Schneiden gewinnen, wer wird der Erste sein der alles schon fertig geschnitten hat? Und das gibt’s auch: kaum geschnitten werden am Folgetag  die noch steifen Strecker an die Drähte gebunden. Das muss vielleicht so sein, dann, wenn grosse Flächen zu bewirtschaften sind. Darum ist es bei mir nicht so, noch nicht? Ja, auch darüber später mehr…
Bei den meisten BARdella Rebstöcken ist der „Stamm“ gut erkennbar, welcher bis auf ca. 10 cm unter dem Bindedraht ausgebildet wurde. Für das Bestimmen des Abstandes kann als Faustregel auch eine Handbreite genommen werden, das Mass welches ich anwende. Nur, meine Hand ist breiter als 10 cm, was der Hand und den Rebstöcken gerade auch egal ist. Der grössere Abstand bringt Vorteile, der Strecker kann runder gebogen werden, was eine bessere Saftführung zur Folge hat
Das Schneiden erfolgt mit der Rebschere. Vor dem Schneiden betrachte ich den Rebstock als Ganzes, beurteile die Vitalität, die Wuchskraft der Rebe und entscheide mich dann für den richtigen Strecker, welcher uns durch das Rebenjahr 2013 führen wird. An ihm sind die Augen (Knospen) gut erkennbar, welche je nach Witterung im April, Anfang Mai austreiben werden. Die Trieben werden dann erlesen, das heisst man bricht einzelne Triebe ab damit… auch darüber mehr wenn es Zeit dafür ist.

Der Rebstock vor dem Schnitt...


... und nach dem Schnitt. Oberhalb der Bindestelle sieht man deutlich das Holz 2012. Aus dieser Rute wird der erste Strecker gebildet.



Schneiden

Gepostet von Gion Willi am Samstag, März 30, 2013

Die einen machen es früh, die andern später, das „Rebaschniida“

Manchmal habe ich das Gefühl, die Arbeiten in den Weinbergen gleichen einem Wettbewerb. Wer wird die Ausscheidung beim Schneiden gewinnen, wer wird der Erste sein der alles schon fertig geschnitten hat? Und das gibt’s auch: kaum geschnitten werden am Folgetag  die noch steifen Strecker an die Drähte gebunden. Das muss vielleicht so sein, dann, wenn grosse Flächen zu bewirtschaften sind. Darum ist es bei mir nicht so, noch nicht? Ja, auch darüber später mehr…
Bei den meisten BARdella Rebstöcken ist der „Stamm“ gut erkennbar, welcher bis auf ca. 10 cm unter dem Bindedraht ausgebildet wurde. Für das Bestimmen des Abstandes kann als Faustregel auch eine Handbreite genommen werden, das Mass welches ich anwende. Nur, meine Hand ist breiter als 10 cm, was der Hand und den Rebstöcken gerade auch egal ist. Der grössere Abstand bringt Vorteile, der Strecker kann runder gebogen werden, was eine bessere Saftführung zur Folge hat
Das Schneiden erfolgt mit der Rebschere. Vor dem Schneiden betrachte ich den Rebstock als Ganzes, beurteile die Vitalität, die Wuchskraft der Rebe und entscheide mich dann für den richtigen Strecker, welcher uns durch das Rebenjahr 2013 führen wird. An ihm sind die Augen (Knospen) gut erkennbar, welche je nach Witterung im April, Anfang Mai austreiben werden. Die Trieben werden dann erlesen, das heisst man bricht einzelne Triebe ab damit… auch darüber mehr wenn es Zeit dafür ist.

Der Rebstock vor dem Schnitt...


... und nach dem Schnitt. Oberhalb der Bindestelle sieht man deutlich das Holz 2012. Aus dieser Rute wird der erste Strecker gebildet.