Der kleinste Weinbau- und Selbstkelterbetrieb in der Bündner Herrschaft

 

Stammaufbau

Gepostet von Gion Willi am Montag, April 30, 2012

Das zweite Reben Standjahr steht immer noch im Zeichen des Stammaufbaus. In der Regel lässt man zwei Triebe, also zwei Knospen welche austreiben, laufen. Nun, es gibt keine Regel ohne Ausnahme, darum mache ich es anders. Wie bereits in den Info-Blättern beschrieben, sind die Jungreben in ihrem Habitus verschieden. Die schwachen „Räba“ werden gemäss „Schualbuach“ mit zwei Augen aufgezogen, die, welche nicht schwach aber doch nicht ganz stark daherkommen, behalten drei Augen. Dann gibt es da noch die Protzigen. Sie sind heute schon fast Kleinfingerdick und reichen bis auf eine Handbreite unter den Bindedraht. Hier ist der Stammverlauf sozusagen ausgebildet. Würde man bei diesen stark wachsenden Reben nur zwei Triebe wachsen lassen, gäbe das sehr kräftige und lange Ruten, der Stock wäre somit unterfordert. Vier bis fünf Augen werden belassen, damit sich im Verlauf des Sommers  eine schöne Laubwand bilden kann.

Die austreibenden Knospen am Stock und am "Stämmchen" müssen mit der Hand abgebrochen werden "Stockputza".



Stammaufbau

Gepostet von Gion Willi am Montag, April 30, 2012

Das zweite Reben Standjahr steht immer noch im Zeichen des Stammaufbaus. In der Regel lässt man zwei Triebe, also zwei Knospen welche austreiben, laufen. Nun, es gibt keine Regel ohne Ausnahme, darum mache ich es anders. Wie bereits in den Info-Blättern beschrieben, sind die Jungreben in ihrem Habitus verschieden. Die schwachen „Räba“ werden gemäss „Schualbuach“ mit zwei Augen aufgezogen, die, welche nicht schwach aber doch nicht ganz stark daherkommen, behalten drei Augen. Dann gibt es da noch die Protzigen. Sie sind heute schon fast Kleinfingerdick und reichen bis auf eine Handbreite unter den Bindedraht. Hier ist der Stammverlauf sozusagen ausgebildet. Würde man bei diesen stark wachsenden Reben nur zwei Triebe wachsen lassen, gäbe das sehr kräftige und lange Ruten, der Stock wäre somit unterfordert. Vier bis fünf Augen werden belassen, damit sich im Verlauf des Sommers  eine schöne Laubwand bilden kann.

Die austreibenden Knospen am Stock und am "Stämmchen" müssen mit der Hand abgebrochen werden "Stockputza".