Der kleinste Weinbau- und Selbstkelterbetrieb in der Bündner Herrschaft

 

Was in der Zwischenzeit geschah...

Gepostet von Gion Willi am Sonntag, Juli 15, 2012

Nicht das ich auf der faulen Haut gelegen wäre, nein!

Die Zeit läuft wie Sand durch meine Finger, überall ruft es nach Arbeit…
I
m Wingert bin ich jetzt so ziemlich nach, obwohl die wechselhafte Witterung das Wachstum mächtig vorantreibt, vor allem das, von Unkraut und Gras! Auch heute noch sind die Reben in ihrem Erscheinungsbild sehr unterschiedlich. Die einen prächtig im satten Grün weit über den obersten Draht im Rahmenbau ragend, die anderen, vor allem die äusserste Reihe im Feld Ost „kümmern“ vor sich hin und sterben teilweise ab. Es fällt auf, dass die Wurzelbildung kaum stattgefunden hat und somit die Pflanzen „verhungern“. Heute habe ich an einer abgestorbenen Rebe, ein paar Zentimeter unter der Erdoberfläche, Frassspuren entdeckt. Ja, ich denke es sind in diesem Fall Engerlinge!

Die Reben welche ich im letzten Frühjahr in Töpfe pflanzte, setzte ich zwischen Bodenanker und Endpfahl, so sind die „Zilata“ komplett. Ich muss sagen, diese Pflanzen gedeihen sehr gut.

Der
Bluhst war zeitlich verschieden, was sicher auch mit dem Wetter zusammenhängt.

Im Frühjahr steckte ich eine abgeschnittene Rute in eine Flasche mit Wasser. Es ging relativ lange, doch plötzlich öffneten sich die Knospen und zarte Rebenblättchen kamen zum Vorschein und das Wurzelwachstum begann.

Anfang Juli mussten die Rebenschosse welche weit über den obersten Rahmendraht ragten, geköpft werden. Damit wird ein Abbrechen der Triebe verhindert.

Selbstverständlich wurde auch dem Pflanzenschutz Rechnung getragen, bei der letzten Behandlung wurden zum ersten Mal die Traubenzonen gegen Botrytis behandelt.



Was in der Zwischenzeit geschah...

Gepostet von Gion Willi am Sonntag, Juli 15, 2012

Nicht das ich auf der faulen Haut gelegen wäre, nein!

Die Zeit läuft wie Sand durch meine Finger, überall ruft es nach Arbeit…
I
m Wingert bin ich jetzt so ziemlich nach, obwohl die wechselhafte Witterung das Wachstum mächtig vorantreibt, vor allem das, von Unkraut und Gras! Auch heute noch sind die Reben in ihrem Erscheinungsbild sehr unterschiedlich. Die einen prächtig im satten Grün weit über den obersten Draht im Rahmenbau ragend, die anderen, vor allem die äusserste Reihe im Feld Ost „kümmern“ vor sich hin und sterben teilweise ab. Es fällt auf, dass die Wurzelbildung kaum stattgefunden hat und somit die Pflanzen „verhungern“. Heute habe ich an einer abgestorbenen Rebe, ein paar Zentimeter unter der Erdoberfläche, Frassspuren entdeckt. Ja, ich denke es sind in diesem Fall Engerlinge!

Die Reben welche ich im letzten Frühjahr in Töpfe pflanzte, setzte ich zwischen Bodenanker und Endpfahl, so sind die „Zilata“ komplett. Ich muss sagen, diese Pflanzen gedeihen sehr gut.

Der
Bluhst war zeitlich verschieden, was sicher auch mit dem Wetter zusammenhängt.

Im Frühjahr steckte ich eine abgeschnittene Rute in eine Flasche mit Wasser. Es ging relativ lange, doch plötzlich öffneten sich die Knospen und zarte Rebenblättchen kamen zum Vorschein und das Wurzelwachstum begann.

Anfang Juli mussten die Rebenschosse welche weit über den obersten Rahmendraht ragten, geköpft werden. Damit wird ein Abbrechen der Triebe verhindert.

Selbstverständlich wurde auch dem Pflanzenschutz Rechnung getragen, bei der letzten Behandlung wurden zum ersten Mal die Traubenzonen gegen Botrytis behandelt.